Mitgliederversammlung 2026
Vorstand einstimmig wiedergewählt

Der erneut wiedergewählte Vorstand am 29. April 2026: Hospizleiter Frank Hieret, Schatzmeisterin Claudia Schaal, Vorsitzender Rolf Heggen, stellv. Vorsitzender Eugen Glöckner, Schriftführer Oliver Kauer-Berk
Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 29. April 2026 können Sie hier als PDF ansehen und herunterladen…
In der „Gelnhäuser Neuen Zeitung“ vom 2. Mai 2026 berichtete Joachim Ludwig über die Mitgliederversammlung


Wunderbares Ergebnis eines großartigen Konzerts: Monika Kühlmeyer (Ev. Kirche Linsengericht), Tim Häußermann (Lions Club Main-Kinzig Interkontinental), Silke Knoll (SHAKE) und Rolf Heggen (Förderkreis Hospiz) mit dem speziellen Spendenscheck

Dorothea und Kristina Gaul bei der Spendenübergabe an Hospizleiter Frank Hieret über den Dächern von Gelnhausen
Dorothea und Kristina Gaul nähen für Hospiz in Gelnhausen
Wie schon in den Jahren zuvor haben sich Dorothea Gaul und ihre Tochter Kristina aus dem Jossgrund für die Unterstützung des Hospizes St. Elisabeth Kinzigtal in Gelnhausen monatelang ins Zeug gelegt und mit viel Freude und großem handwerklichem Geschick Kinder- und Babykleidung gefertigt. Die Unikate wurden dann wieder auf dem Gelnhäuser Weihnachtsmarkt zu günstigen Preisen angeboten. Zur Übergabe des Erlöses in der stolzen Höhe von 1.300 Euro an den Förderkreis Hospiz Kinzigtal kamen Mutter und Tochter Gaul nun wieder in das Hospiz und überreichten Hospizleiter Frank Hieret den entsprechenden Spendenscheck.

Politischer Besuch im Hospiz: Annette Fehlhauer, Rolf Heggen, Frank Hieret, Astrid Rost
„Wir brauchen Menschen mit Herz und Haltung“
Besuch der Linsengerichter Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost im Hospiz
Der letzte Gang ist der schwerste, heißt es. Im Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal in Gelnhausen will man dem Weg des Sterbens diese Schwere nehmen. Daher stehen die Bedürfnisse der Gäste im Vordergrund, erläutert Leiter Frank Hieret seinen Besuchern Astrid Rost, Annette Fehlhauer und Gunther Schilling, die die Einrichtung als SPD-Kommunalpolitiker in Linsengericht kennenlernen wollten. Die Gemeinde Linsengericht gehörte 2014 zu den ersten Kommunen, die Mitglied des Förderkreises des Hospizes wurden und die Einrichtung seither auch mit einer Zimmer-Patenschaft dauerhaft unterstützen. Vorsitzender des Förderkreises ist Rolf Heggen, der ebenso wie Astrid Rost Beigeordneter im Gemeindevorstand Linsengericht ist.
Ein Film über den Alltag im Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal
Zeit, Würde und Nähe

Waidmanns Dank: Pflegedienstleiterin Beate Eberl, Hospizleiter Frank Hieret sowie die Förderkreis-Vorstände Eugen Glöckner und Rolf Heggen freuen sich über die Wild- und Geldspende von Jagdleiter Philipp Buchenau (2. von rechts) und Rainer Christ (links daneben)
Lebensqualität auf dem letzten Weg
Philipp Buchenau und Rainer Christ spenden für die Gäste des Gelnhäuser Hospizes
Als Jagdleiter im Gelnhäuser Stadtwald weiß Philipp Buchenau, wie man ein Reh fachgerecht erlegt. Rainer Christ wiederum weiß als ausgebildeter Koch, wie man Wild schmackhaft zubereitet. Gemeinsam haben die beiden Gelnhäuser nun ein solches Reh dem Hospiz Kinzigtal gespendet – und bei der Übergabe gleich noch wertvolle Rezepttipps mitgeliefert
Als Eugen Glöckner, stellvertretender Vorsitzender des Förderkreises des Hospizes, einen Anruf von Philipp Buchenau erhielt, war die Freude groß – und die Überraschung ebenso. Der Jagdleiter der Jagdgenossenschaft Gelnhausen-Mitte kündigte an, dem Hospiz ein Reh aus dem Gelnhäuser Stadtwald zu spenden. Zur Übergabe kam Buchenau nicht allein: Rainer Christ begleitete ihn, steuerte zusätzlich 300 Euro aus eigener Tasche bei und brachte nicht nur kulinarische Erfahrung, sondern auch handwerkliches Geschick mit. Bei der Übergabe wurde viel gesprochen – über die Jagd, über gutes Essen, aber vor allem über die Arbeit im Hospiz. Denn das Reh soll den Gästen des Hospizes schmecken. Essen ist ein wichtiger Faktor im Hospizalltag, wie Leiter Frank Hieret erläuterte. „Wenn gekocht wird, sind die Gäste oft dabei. Selbst wenn manche nicht mehr essen können, nehmen sie die Gerüche wahr, die Geräusche und genießen dieses Erlebnis.“

Kosmetikerin Carolin Hartwig in ihrem Geschäft „Hautzart“ in Lützelhausen
Eine Herzensangelegenheit
Carolin Hartwigs Spende für den Förderkreis Hospiz
Der Vater einer Freundin war für seine letzten Tage ins Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal in Gelnhausen gekommen. Und so erfuhr Carolin Hartwig aus Linsengericht-Lützelhausen, wie gut schwerstkranke Menschen dort aufgehoben sind. „Die Betreuung durch das Hospiz-Team ist so liebevoll, wie ich es mir vorher nicht hatte vorstellen können“, erzählt die staatlich geprüfte Kosmetikerin, „und deshalb war es mir eine Herzensangelegenheit, diese wundervolle Arbeit zu unterstützen. Carolin Hartwig besuchte deshalb noch einmal das Hospiz in der Gelnhäuser Altstadt und überreichte der Pflegedienstleiterin Beate Eberl einen Umschlag mit 300 Euro.

Thomas und Ilona Röll (mi.) bei der Spendenübergabe an Hospizleiter Frank Hieret (l.), Pflegedienstleiterin Beate Eberl und Förderkreis-Vorstand Rolf Heggen auf der Hospiz-Terrasse in der Gelnhäuser Altstadt
3.000 Euro für zwei Hospize
Ilona und Thomas Rölls erfolgreicher Hof-Weihnachtsmarkt
Mit ihrem Hof-Weihnachtsmarkt in Freigericht-Somborn haben Ilona und Thomas Röll wieder hunderte Besucher angezogen. Das Anwesen der Rölls in der Schafgartenstraße ist mit großem überdachten Innenhof, mit einer überaus urigen Berghütte und der abgesperrten Stichstraße geradezu ideal für einen stimmungsvollen Auftakt in die Adventszeit.
Mit vielen Helfern aus dem Ortsverband Freigericht der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sorgen die Rölls für eine zauberhafte vorweihnachtliche Atmosphäre mit zahlreichen Angeboten an Speisen und Getränken sowie selbstgefertigten Adventsbestecken oder Holzfiguren. Vor der Feuerstelle auf der Straße spielten zudem die Freigerichter Alphornbläser auf.
Erneut hatten die Rölls angekündigt, den Erlös aus den Verkäufen wieder zu gleichen Teilen dem Förderkreis Hospiz Kinzigtal in Gelnhausen und dem Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden zu spenden. Dass dabei nun insgesamt 3.000 Euro zusammenkamen, war nicht nur dem florierenden Verkauf geschuldet, sondern auch großherzigen Spenden, die in ein Sparschwein gesteckt wurden. Ein Spender, der nicht genannt werden möchte, steuerte allein 500 Euro bei.
Auch der Freigerichter Bürgermeister Waldemar Gogel zeigte sich von der sechsten Auflage des Hof-Weihnachtsmarkts im Gespräch mit dem Förderkreis-Vorsitzenden Rolf Heggen begeistert: „Ein wunderbares Beispiel für private Initiativen in der kommunalen Gemeinschaft.“ Und er trug sich auch gleich den Termin für den siebten Hof-Weihnachtsmarkt in seinen Terminkalender ein: 28. November 2026.
„Viele Besucher sagen, dass sie auch kommen, um die Hospizarbeit zu unterstützen“, betonen Ilona und Thomas Röll. Dies sei auch für sie die ausschlaggebende Motivation, sich immer wieder die viele Arbeit anzutun. Von der Sinnhaftigkeit ihrer aufwendigen Aktion überzeugten sie sich auch wieder bei den Spendenübergaben in Wiesbaden und Gelnhausen. „Bei all dem, was wir dann vor Ort sehen, hören und erleben, wird uns jedesmal wieder deutlich: Diese Einrichtungen sind ein Segen für unsere Gesellschaft.“

Tatjana Pfützner (l.) und Jessica Reichert (r.) überreichen das Ergebnis einer Spendensammlung an Hospizleiter Frank Hieret und Pflegedienstleiterin Beate Eberl
Piercing für das Hospiz
Tatjana Pfützner sammelt 1.350 Euro
Ein Film über ein Kinder-Hospiz hat Tatjana Pfützner, Inhaberin von Taths Piercing in Wächtersbach, animiert, eine Spendensammlung der besonderen Art für den Förderkreis Hospiz Kinzigtal in Gelnhausen zu organisieren. „Ich habe das in meinem Studio aufgezogen, indem ich vier Wochen lang pro Piercing 2 Euro in eine Spendenbox gesteckt habe“, erzählt die Unternehmerin. Und viele Kunden hätten dann auch noch etwas eingeworfen. Sie hat das dann immer wieder auf Facebook und Instagram gepostet, was dann auch Freunde anregte, sich ebenfalls an der Spendensammlung zu beteiligen: Kenneth Konz in Limeshain, Anja Kröpfl aus Langenselbold und Nath Enzmann aus Biebergemünd. Und so machten sich Tatjana Pfützner und ihre Mitarbeiterin Jessica Reichert mit einem Spenden-Scheck in Höhe von 1.350 Euro auf den Weg ins Gelnhäuser Hospiz, wo sie Hospizleiter Frank Hieret und Pflegedienstleiterin Beate Eberl damit überraschten.

Benefizkonzert der Extraklasse
„Shake feat. Silke“ sorgten mit vielen Herzensmomenten für stehende Ovationen.
Der Erlös geht an das Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal und die „Sternschnuppen“.
Stehende Ovationen, lauter Applaus und Zugabe-Rufe alleine können die Begeisterung in der ausverkauften Martinskirche in Altenhaßlau nicht ausreichend beschreiben. Was „Shake feat. Silke“ am Sonntagabend ablieferten, war nicht nur außergewöhnlich, sondern absolut herausragend und mit ganz großem Herzen. Gemeinsam brachten es Sängerin Silke Knoll und die fünf Musiker nicht nur fertig, mit ihrer Musik mitzureißen, sondern mit „Das Leben ist ein Abenteuer“ Hospizarbeit in ein besonderes Licht zu rücken und damit ein Tabuthema mit Lebensfreude zu verbinden.
Mit „Ich will Leben, ich will leben, immer mehr“, hatte Jürgen Sommerfeld das Publikum voll hinter sich. Der herausragende Saxofonist war es, der Sängerin Silke Knoll immer wieder mal eine Pause von ihrem Power-Auftritt zu geben. Das Lied von Marius Müller-Westernhagen fasste ein überragendes Benefizkonzert mit einfachen Worten zusammen, worin sich die begeisterten Besucher einig waren. Leben geht bis zum Ende. Und auch in den letzten Tagen kann fröhlich und bewusst gelebt werden. Dies zu zeigen, war Silke Knoll eine Herzensangelegenheit.

Besuch im Hospiz: Das Ehepaar Anna-Maria und Gustav Ost zwischen den Förderkreis-Vorsitzenden Rolf Heggen (li.) und Eugen Glöckner im Gemeinschaftsraum
1.320 Euro zum 70. Geburtstag
Die gute Idee des Dr. Gustav Ost
Was soll man mitbringen, wenn man zu einem 70. Geburtstag eingeladen ist? Das fragte sich auch der langjährige Vorsitzende (1991 bis 2019) des Humorvereins Schwefelholz Niedermittlau, Dr. Gustav Ost, als er in seinem großen Freundes- und Bekanntenkreis zu seinem 70. Geburtstag einlud.
Das Kopfzerbrechen über Mitbringsel wollte er allen Eingeladenen nehmen und entschied sich, auf Blumen oder Geschenke zu verzichten und statt dessen lieber um eine Spende für den Förderkreis Hospiz Kinzigtal zu bitten. Es kam die stolze Summe von 1.320 Euro zusammen, die Gustav Ost dem Förderkreis zukommen ließ.
Der Förderkreis-Vorsitzende Rolf Heggen bedankte sich nicht nur telefonisch, sondern lud das Ehepaar Ost auch zu einem Besuch in das Hospiz St. Elisabeth ein. Dort konnten sich Gustav und Anna-Maria Ost davon überzeugen, dass die Geburtstagsaktion eine wirklich gute Idee war. Dem Gespräch mit den Förderkreis-Vorständen Rolf Heggen und Eugen Glöckner folgte eine Führung durch das über 100 Jahre Sandsteingebäude in der Gelnhäuser Altstadt. Das Ehepaar zeigte sich sehr beeindruckt von dem hohen gesellschaftlichen Engagement des Förderkreises und der großartigen Arbeit im Hospiz.

Doppelte Partnerschaft für den Förderkreis Hospiz Kinzigtal und den Tennisclub am Spessart: Jürgen Oswald (links) und Rolf Heggen auf der TCAS-Anlage
Spenden statt Geschenke
1.000 Euro nach 60. Geburtstag von Jürgen Oswald
Jürgen Oswald, der als Silberschmied in Freigericht vor einigen Monaten in Rente gegangen ist, hat bei der Einladung zu seinem 60. Geburtstag seine Freunde und Bekannten gebeten, auf Geschenke zu verzichten und statt dessen lieber Spenden zugunsten des Förderkreises Hospiz Kinzigtal in Gelnhausen zu leisten. Oswald, der weiterhin sportlich sehr aktiv ist, unter anderem im Tennisclub am Spessart Großenhausen, rundete das Spendenergebnis auf 1.000 Euro auf. Rolf Heggen, Gründungs-Vorsitzender des Förderkreises Hospiz wie des Tennisclubs am Spessart, bedankte sich bei seinem Doppel-Partner auf der TCAS-Anlage.
Förderkreis Hospiz Kinzigtal e.V.